Von Verspätungen, Übermüdungserscheinungen und portugiesischen Busfahrern

Heute war es dann mal wieder soweit, seit langem war die Bahn mal wieder unpünktlich. Immerhin ganze 6 Minuten musste ich heute morgen länger warten. Naja für den Anfang eher harmlos, aber das lässt sich ja noch steigern.
Heute mittag auf der Heimfahrt war ich dann selbst schuld. “Owned bei Müdigkeit” sag ich dazu nur. Oberstein (da müsste ich aussteigen) verpasst hab ich nicht, aber dafür wär ich fast in Kirn (ein Bahnhof vorher) ausgestiegen. Zum Glück habe ich auf der Treppe nach draussen noch gemerkt das ich dort falsch war. Das ging also nochmal gut.
Im Bus vom Bahnhof nach Hause, hab ich mich dann an meinen Urlaub in Portugal erinnert. In Portugal scheint die rote Ampel nur als Empfehlung zu gelten, und genau das hat wohl auch der Busfahrer gedacht. Von weitem hat man schon aus den hinteren Sitzreihen im Bus gesehen, dass die Ampel bereits kirschgelb ist. Doch statt zu bremsen hat der Gute einfach voll aufs Gas getreten. Geklappt hats, dafür haben wir dann umso länger an der nächsten Ampel stehen müssen.

1 Kommentar bisher »

  1. Gleisgeflüster… » Blog Archiv » Für einfach mal Fresse halten sagt

    am 30. Oktober 2006 @ 22:53

    [...] Tja so is das…Kennt ihr den Spruch: “Lächele, es könnte schlimmer kommen – und ich lächelte und es kam schlimmer!” Am Freitag hab ich noch voll Elan geschrieben: Immerhin ganze 6 Minuten musste ich heute morgen länger warten. Naja für den Anfang eher harmlos, aber das lässt sich ja noch steigern. Genau, steigern ist gut, um das 4fache ist aber für den Anfang dann doch zuviel. Steh ich heute morgen in der Kälte und warte auf den Zug, ertönt eine Stimme und verkündet 25 Minuten Verspätung. Danke! [...]

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