Rundumschlag

Abenteuer Bahn – Es tut sich was
rauchverbot.jpgUnglaublich…aber wahr! Es tut sich was am Obersteiner Bahnhof. Fast könnte man meinen, der wird jetzt tatsächlich renoviert. Mal sehen was jetzt passiert. Eines ist aber schon passiert, es herrscht Rauchverbot im Bahnhofsgebäude. Na das ist ja zumindest schonmal ein Anfang.

Sport-Fieber – Handballweltmeister
Auch von mir jetzt mal einen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die Auswahl des DHB. Mit ihrem grandiosen Sieg gegen die polnische Nationalmannschaft gelang ihr der krönende Abschluss einer gelungenen Weltmeisterschaft.

Uni & Studium – Endspurt
Am Freitag beginnt der Endspurt meines 5. Semesters. Vier Klausuren hab ich noch zu schreiben. Freitag morgen Physik und dann nächste Woche Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, da schreib ich Meteorologie, Paläontologie und Chemie. Aber zuerst ist morgen noch Tag der offenen Tür am Campus. Da gibts auch noch einiges zu tun.

Klatsch & Tratschecke – Zustände
Heute morgen auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, durfte ich den Schulbeginn an der Grundschule am Markt beobachten. Bisher hab ich das ja noch nicht so mitgekriegt, aber tatsächlich scheint auf deutschen Schulhöfen das Recht des Stärkeren zu herrschen. Wir mussten uns früher noch klassenweise auf dem Schulhof aufstellen und sind dann gemeinsam mit unseren Lehrern in die Klassenräume. Ganz anders das Bild was sich heute morgen auf dem Schulhof mitten in der Stadt abspielte. Auge um Auge, Zahn um Zahn hieß es dort, als auf dem Schulhof mit dem Klingeln der Schulklingel aus dem Gewusel, ein Szenario wie bei der Landung in der Normandie wurde.

Mein Wochenende im Zug

So, da bin ich wieder. Zurück aus Bielefeld. Spannend war die Tour nicht gerade, aber lustig trotzdem.
Vorweg sei gesagt, solltet ihr irgendwann wiedermal hören, die Bahnpreise wären so hoch, weil es so viele Schwarzfahrer gibt, dann gebt demjenigen, der diesen Schwachsinn von sich gibt, kräftig einen mit.
Ich bin an diesem Wochenende mit 14 verschiedenen Zügen gefahren, ohne den städtischen öffentlichen Verkehr mitzurechnen, und wurde nicht einmal kontrolliert. Also da ist die Bahn dann wohl selber schuld. Wenn das mal keine Einladung ist.
So und nun zu meiner Fahrt, ich hab ja versprochen, ein paar Bilder nachzuliefern. Spektakulär sind die nicht, aber ich hab es geschafft, jeden Bahnhof zu photographieren. Nur vom Bielefelder Hauptbahnhof hab ich kein Photo. Das meiste sind wirklich kleine Bahnhöfe mitten im nirgendwo. Die Ausnahmen bilden neben dem Mainzer Bahnhof, der Frankfurter Hauptbahnhof, der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und Bielefeld. Gut ich könnte auch am Kasseler Hauptbahnhof umsteigen, aber das lohnt sich im Moment nicht, da dort eine riesige Baustelle das Gleis besetzt. Die Bahnhofstoilette am Kasseler Bahnhof wäre eine Attraktion für sich, aber das ist eine andere Geschichte.
Hier also nun mal die Bilder von meinen Umsteigebahnhöfen: Herford, Altenbeken,die Altenbekener Bahnhofskneipe, Warburg, Kassel-Wilhelmshöhe, Frankfurt (tief), Mainz.

Eins ist allerdings dann doch erwähnenswert. Irgendwo in der hessischen Einöde stieg ein ziemlich betrunkener Typ ein. Mir gegenüber saß ein russisch-orthodoxer Priester mit seinen Begleitern. Der trunkene Typ jedenfalls, fällt also in diesen Zug rein mit den Worten: “Kann mir jemand 4€ leihen, ich hab mich verkalkuliert und brauche noch ein Anschlussticket.” Äh, Junge – 2 Bier weniger und das mit dem Ticket hätte geklappt. Naja, auf jeden Fall fällt dem der Priester auf und er dachte wohl, da er nur den langen Bart und ein ihm unbekanntes Gewand sah es müsse sich um einen jüdischen Geistlichen halten. Jedenfalls baut er sich, so gut das wankend und in dem Zustand, in dem fahrenden Zug ging, vor den Leuten auf und meint “Leiht einem armen Deutschen doch 4€, ich hab die Juden nicht vergast, ich wars nicht, ich bin nicht schuld!” Öh! Krass! Wie strack muss man bitte sein! Die Frau neben mir und ich, wir haben uns nur angeguckt, der Priester aber fing einfach an zu lachen und schickte den Typen ohne ein Wort zu sagen weiter.
Das war allerdings schon alles, dem Castor-Transport sind wir nicht in die Quere gekommen, und es haben sich auch keine Demonstranten hinter den Zug geschmissen.
Irgendwie vermisse ich ein bisschen was, denn seit dem Semesterbeginn ist noch nichts passiert.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Für einfach mal Fresse halten

Tja so is das…Kennt ihr den Spruch: “Lächele, es könnte schlimmer kommen – und ich lächelte und es kam schlimmer!” Am Freitag hab ich noch voll Elan geschrieben: Immerhin ganze 6 Minuten musste ich heute morgen länger warten. Naja für den Anfang eher harmlos, aber das lässt sich ja noch steigern. Genau, steigern ist gut, um das 4fache ist aber für den Anfang dann doch zuviel. Steh ich heute morgen in der Kälte und warte auf den Zug, ertönt eine Stimme und verkündet 25 Minuten Verspätung. Danke!

Von Verspätungen, Übermüdungserscheinungen und portugiesischen Busfahrern

Heute war es dann mal wieder soweit, seit langem war die Bahn mal wieder unpünktlich. Immerhin ganze 6 Minuten musste ich heute morgen länger warten. Naja für den Anfang eher harmlos, aber das lässt sich ja noch steigern.
Heute mittag auf der Heimfahrt war ich dann selbst schuld. “Owned bei Müdigkeit” sag ich dazu nur. Oberstein (da müsste ich aussteigen) verpasst hab ich nicht, aber dafür wär ich fast in Kirn (ein Bahnhof vorher) ausgestiegen. Zum Glück habe ich auf der Treppe nach draussen noch gemerkt das ich dort falsch war. Das ging also nochmal gut.
Im Bus vom Bahnhof nach Hause, hab ich mich dann an meinen Urlaub in Portugal erinnert. In Portugal scheint die rote Ampel nur als Empfehlung zu gelten, und genau das hat wohl auch der Busfahrer gedacht. Von weitem hat man schon aus den hinteren Sitzreihen im Bus gesehen, dass die Ampel bereits kirschgelb ist. Doch statt zu bremsen hat der Gute einfach voll aufs Gas getreten. Geklappt hats, dafür haben wir dann umso länger an der nächsten Ampel stehen müssen.

Del Fin

so stands am Ende der Zeichentrick-Serie “El Tonno” immer (lief bei Elton TV) und das gilt auch für mich. Fertig für dieses Semester. Jippii!!! Alle Klausuren sind geschrieben, fast alle Exkursionsberichte sind fertig und mein Referat hab ich auch gehalten. Die letzte Klausur ist eben zu Ende gegangen, jetzt hab ich endlich wieder Zeit für euch.
Passiert ist in den letzten Tagen aber nicht so viel. Die Baustelle zwischen Kirn und Idar-Oberstein besteht immer noch. Deshalb habe ich auch jeden Tag auf dem Heimweg eine Verspätung von gut einer halben Stunde. Der Zug wartet weiterhin kurz vor dem Kirner Bahnhof, Grund sind die anderen Züge aus der Gegenrichtung. Da Gleis 1 nicht befahren werden kann, herrscht zwischen Kirn und Idar-Oberstein Einschienenverkehr und die Regionalbahn verkehrt gar nicht. Diese fährt erst ab Kirn (in Richtung Mainz) und steht deshalb abfahrbereit auf Gleis 3. Auf Gleis 2 hat der RegioExpress von Saarbrücken Vorrang. Bleibt also nix anderes, als irgendwo in der Walachei zu warten. Naja, aber bis ich im Oktober wieder nach Mainz muss, sollte die Bahn ja fertig gebaut haben. Man darf also gespannt sein, was uns dann erwartet.
Aber jetzt sind erstmal Semesterferien und die werde ich auch voll ausnutzen um meinen Akku wieder aufzuladen.
Nur von was ich euch in der Zeit erzählen soll, das weiß ich noch nicht. Vorschläge könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen.
Einen Vorschlag hab ich für euch schonmal. An diesem Sonntag hält aufgrund einer Jubiläumsfeier der Eisenbahnromantik (wer kennt die Serie im SWR nicht) zwischen 13:00 und 15:00 Uhr eine Dampflok zum Wassertanken am Idar-Obersteiner Bahnhof. Sicher ein oder zwei Bilder wert. Ich weiss leider noch nicht ob ichs dahin schaffe.
Wir werden sehn, ich erwarte dann eure Vorschläge.