Verlaufen???

Heute morgen gab es mal was ganz ungewöhnliches im Express von Saarbrücken nach Frankfurt. Zwar weiß ich, dass es diese Leute bei der Bahn gibt, aber bisher kannte ich das nur von der Strecke Frankfurt – Kassel. Also da stand doch tatsächlich plötzlich so ein Typ mit schwarz-silbernem Wagen im Gang und verkaufte “heiße und kalte Getränke”. Zuerst dachte ich, ich träume noch, da ich gerade erst wach geworden bin, aber nein, der war tatsächlich da.
Ich hoffe jetzt mal, dass der sich nur im Zug geirrt hat, sonst sehe ich da schon ein finanzielles Problem auf mich zukommen, da ich ja neuerdings auch zum kaffeetrinkenden Gesocks gehöre.

Fieses Wetter

Das Wetter ist ja derzeit eher, naja sagen wir, Geschmacksache. Auch der Bahn scheinen diese Verhältnisse nicht besonders zu schmecken. Dass die Züge aufgrund der Streiks derzeit nicht immer pünktlich sind ist ja eine Sache, aber diese Woche hatte ich doch tatsächlich Verspätung aufgrund des Wetters. Wegen “schmierigen Gleisen”, konnte der Zug nicht schneller fahren, wodurch wir 10 Minuten zu spät in Mainz waren. Da frag ich mich doch, wie das erst im Winter werden soll, wenn sich der Schnee meterhoch auf den Gleisen türmt. Ich bin gespannt!

Geheimniskrämerei

Es gibt Sachen die fallen einfach nicht auf, es gibt Sachen die sollen einem nicht auffallen und es gibt Dinge, die bleiben einfach immer ein Geheimnis.

Zum Beispiel ist mir unverständlich, wie mir als Butterliebhaber, bisher die unglaublich leckere Butterbrezel, die man im Bahnhof kaufen kann, nicht aufgefallen ist. Aber dank einer Bekannten, weiß ich seit neuestem, was nicht nur lecker sondern auch billig ist.

Gestern begann die DFB-Tagung in Mainz, hätte ich das nicht im Radio gehört, wäre mir wohl auch nicht das Empfangskomitee am Bahnhof aufgefallen. Dort standen unauffällige Gestalten in feinen Anzügen an den Aufgängen, die kleine Karten mit aufgedrucktem DFB-Emblem hielten. Ich schätze mal die haben irgendwelche unglaublich wichtigen Gäste, die per Zug anreisen sollten, abgeholt.

Interessant finde ich die Tatsache, dass gestern während des Streiktages kaum Durchsagen wegen ausfallender Züge zu hören waren. Heute morgen allerdings, bereits 2 Stunden nach offiziellem Streikende, kamen diese Durchsagen ständig. Bei großen Zügen durchaus verständlich, aber dass die Regionalzüge, die nur zwischen Frankfurt und Wiesbaden fahren, zu der Zeit ausfallen ist mir unklar.

Ein Geheimnis, was ich wohl nie Lüften werde sind Leute, die am Gleis stehen, der Zug steht auch schon da, die dann aber noch mal intensiv ihren Plan studieren und dann dem Zug nur noch hinterher winken, weil dieser gerade losgefahren ist. Ok, dass man sich nicht sicher ist, das kommt auch bei mir vor, aber wenn ich bereits am Gleis stehe, auf der Anzeige am Zug das Fahrtziel steht, dann wusste ich doch schon, dass dies wohl mein Zug ist, sonst wäre ich ja nicht an das Gleis gegangen???

Was besser ein Geheimnis geblieben wäre, ist die kleine Geschichte eines Mädels, das heute vor mir in den Zug gestiegen ist. Die hat verzweifelt die Tür zum Abteil zu öffnen versucht. Ziehen, schieben, drücken, alles hat nix geholfen. Hilfe kam dann aber schnell von ihrer Freundin, “Geh doch, die Tür ist OFFEN!!!”. Ein ungläubiger Blick, erneutes schieben, drücken und ziehen, dann ein leichtes Vortasten und siehe da, tatsächlich die Tür war die ganze Zeit offen. Ich hätte ja gewartet bis sie von selbst drauf gekommen wäre.

Es geht wieder los

So, die Ferien sind also endlich zu Ende, morgen beginnt mein Semester wieder. Mein Stundenplan ist dieses Mal allerdings recht leer, da ich nur noch zwei Veranstaltungen besuchen muss. Wie sollte es auch anders sein, eine davon ist Chemie, die andere ist das Physikpraktikum. Am Ende des Semesters werde ich dann endlich mit meinen Vordiplomsprüfungen anfangen. Deshalb werde ich zusätzlich noch, wenn der Stundenplan es zulässt, wieder Meteorologie hören, da dort ein neuer Professor sein Unwesen treibt und ich in Erfahrung bringen will, auf welche Sachen, der so Wert legt. Je nachdem wies passt und ob sie überhaupt angeboten werden, werde ich dann auch noch ein paar scheinfreie Vorlesungen vom Hauptstudium besuchen, zur Auswahl stehen “Regionale Geologie Mitteleuropas”, “Integrative Geodynamik I”, “Einführung in die Bodenkunde” und “Earth System Cycles”.
Mein farbenfrohes Chemie-Praktikum habe ich am Montag, genauso wie meine anderen tapferen Mitstreiter, mit der Abschlussklausur souverän bestanden. Das macht diesen Sommer dann endgültig zu einem 100%-Semester!!! So kanns ruhig weitergehen.

Die letzte Woche habe ich dann teilweise bei meiner Freundin in Bielefeld verbracht. Die ist letztes Wochenende in eine neue WG umgezogen und die neue Wohnung ist schon echt gemütlich und lecker Essen gibts da auch ständig. A propos lecker Essen, dieses Regal ist meiner Freundin beim Einkaufen im Aldi aufgefallen.
Mein Heimweg gestern, war allerdings weniger gemütlich. Bereits in Bielefeld hatte der erste Zug 15 Minuten Verspätung, was sich rechnerisch mit meinem nächsten Aufenthalt in Lage von 7 Minuten nicht vereinbaren ließ. Trotz aufgeholter Zeit, sah der Fahrer des Anschlusszuges es scheinbar nicht ein 4 Minuten (VIER MINUTEN!) zu warten, was mir eine zusätzliche Stunde Wartezeit im schönen Lage einbrachte. Der Fahrscheinautomat druckte mir zwar einen Fahrplan zwei Stunden später, aber da der Aushangplan einen Zug eine Stunde später zeigte, nahm ich diesen in der Hoffnung doch noch zu humaner Zeit zu Hause zu sein. DENKSTE! In Altenbeken wusste ich dann auch warum die Verbindung vom Automaten so spät war. Da gab es nämlich erstmal keine Möglichkeit der Weiterreise. So vergnügte ich mich dann bei diversen Espresso-Variationen eineinhalb Stunden in meiner inzwischen liebsten Bahnhofsgaststätte Deutschlands. Nachdem dann klar war, das ich wohl vor 1:00 nicht zu Hause bin, habe ich mal wieder Asyl bei Familie Hansen in Langen beantragt. Auf dem Weg von Kassel nach Frankfurt, gab es dann noch weitere Verzögerungen, aufgrund einer Großdemo im Gleisbereich.
Den Abend habe ich dann in Langen beim Max verbracht und nachdem ich dann auch noch heute morgen ein lecker Frühstück bekommen habe, machte ich mich endlich auf den Weg nach Hause.

Jetzt gibts eigentlich nicht mehr viel zu tun, den Rest vom Tag werde ich wohl mit Stundenplan fertig stellen und Bude aufräumen verbringen.

Nix für Sitzplatz-Reservierer

In Indien scheint das S-Bahn-Surfen wohl Volkssport zu sein. Hier mal ein kleines Video wie man in Mumbai die Bahn benutzt.

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