Zusammengefasst

So. Frohes Neues mal noch an dieser Stelle. Wie der ein oder andere sicher bemerkt hat, hab ich derzeit ein kleines Motivationsloch was das bloggen betrifft. Naja wird sich sicher wieder ändern.
Nichts desto trotz hier mal ein kleiner Überblick über die letzten Tage.
Also die Ferien und die Feiertage hab ich ganz gut überstanden. Wirklich was gemacht hab ich in der Zeit nicht.
Die letzte Woche war ich mal wieder in Bielefeld, diesmal mit dem Auto hin und nur zurück mit dem Zug. Auf der Rückfahrt allerdings gabs dann doch die ein oder andere Sache, von der ich kurz berichten möchte.
In Altenbeken im Bahnhofslokal (irgendwie schon eine Art Stammkneipe für mich) hatte ich eine Begegnung mit einem sehr amüsanten Polizisten. Erstmal hat er sich ne Kippe angesteckt, zwei drei Mal dran gezogen und dann in die Runde gefragt, wie denn das überhaupt mit dem Rauchverbot sei. Schön zu hören, dass unsere Staatsdiener bei diesem uneinheitlichen Gezänke um dieses Verbot auch nicht mehr durchblicken und erstmal auf Verdacht einfach drauf los qualmen. Als er aber dann loslegte und über seinen Arbeitgeber Vater Staat anfing heftigst zu hetzen konnte ich mir das lachen nicht mehr verkneifen.
Bei meiner ersten Fahrkartenkontrolle hab ich schön meinen Fahrschein vorgezeigt, während ich jedoch meine Bahnkarte am rauskramen war meinte die Zugbegleiterin nur “Ach lassen sie stecken, die müssen sie noch so oft zeigen, ist schon ok”. Bei meiner zweiten Kontrolle kurz nach Kassel und bevor ich mit meinem Studiticket weiterfahren kann, meinte der Fahrkartenkontrolleur zu mir “Ach lassen sie die Bahnkarte stecken, die haben sie ja heute schonmal vorgezeigt”. Hmm, nö hab ich nicht, aber egal. Ich frag mich echt, warum ich das Geld für diese Karte ausgegeben hab. Bisher wollte die nämlich noch nie jemand sehn.
Auf dem Weg von Frankfurt nach Mainz, hab ich dann kurz gestutzt, als die Umsteigemöglichkeiten durchgesagt wurden. Mit dem Regionalexpress über Bad Kreuznach nach Heimbach, hieß es da auf einmal. Was hab ich denn da verpasst? Sind in der einen Woche etwa die Grenzen zum Saarland dicht gemacht worden? Erlösung kam, wie mir einfiel, das ja die Tunnel der Nahestrecke renoviert werden und ab Heimbach ein Schienenersatzverkehr eingesetzt wird.
So und um auch noch auf den Thomas zu verweisen, gestern war ich beim Arzt, eine ganze Stunde musste ich warten, also hab ich mir die Zeitschriften vorgenommen. Im Gegensatz zum Thomas hab ich aber Glück, denn mein Arzt bemüht sich auch um seine männlichen Patienten und so hatte ich das Vergnügen in der GQ, dem GolfJournal und dem RollingStone zu blättern. Tja Thomas, vielleicht solltest du über einen Hausarztwechsel nachdenken!

Es geht wieder los

So, die Ferien sind also endlich zu Ende, morgen beginnt mein Semester wieder. Mein Stundenplan ist dieses Mal allerdings recht leer, da ich nur noch zwei Veranstaltungen besuchen muss. Wie sollte es auch anders sein, eine davon ist Chemie, die andere ist das Physikpraktikum. Am Ende des Semesters werde ich dann endlich mit meinen Vordiplomsprüfungen anfangen. Deshalb werde ich zusätzlich noch, wenn der Stundenplan es zulässt, wieder Meteorologie hören, da dort ein neuer Professor sein Unwesen treibt und ich in Erfahrung bringen will, auf welche Sachen, der so Wert legt. Je nachdem wies passt und ob sie überhaupt angeboten werden, werde ich dann auch noch ein paar scheinfreie Vorlesungen vom Hauptstudium besuchen, zur Auswahl stehen “Regionale Geologie Mitteleuropas”, “Integrative Geodynamik I”, “Einführung in die Bodenkunde” und “Earth System Cycles”.
Mein farbenfrohes Chemie-Praktikum habe ich am Montag, genauso wie meine anderen tapferen Mitstreiter, mit der Abschlussklausur souverän bestanden. Das macht diesen Sommer dann endgültig zu einem 100%-Semester!!! So kanns ruhig weitergehen.

Die letzte Woche habe ich dann teilweise bei meiner Freundin in Bielefeld verbracht. Die ist letztes Wochenende in eine neue WG umgezogen und die neue Wohnung ist schon echt gemütlich und lecker Essen gibts da auch ständig. A propos lecker Essen, dieses Regal ist meiner Freundin beim Einkaufen im Aldi aufgefallen.
Mein Heimweg gestern, war allerdings weniger gemütlich. Bereits in Bielefeld hatte der erste Zug 15 Minuten Verspätung, was sich rechnerisch mit meinem nächsten Aufenthalt in Lage von 7 Minuten nicht vereinbaren ließ. Trotz aufgeholter Zeit, sah der Fahrer des Anschlusszuges es scheinbar nicht ein 4 Minuten (VIER MINUTEN!) zu warten, was mir eine zusätzliche Stunde Wartezeit im schönen Lage einbrachte. Der Fahrscheinautomat druckte mir zwar einen Fahrplan zwei Stunden später, aber da der Aushangplan einen Zug eine Stunde später zeigte, nahm ich diesen in der Hoffnung doch noch zu humaner Zeit zu Hause zu sein. DENKSTE! In Altenbeken wusste ich dann auch warum die Verbindung vom Automaten so spät war. Da gab es nämlich erstmal keine Möglichkeit der Weiterreise. So vergnügte ich mich dann bei diversen Espresso-Variationen eineinhalb Stunden in meiner inzwischen liebsten Bahnhofsgaststätte Deutschlands. Nachdem dann klar war, das ich wohl vor 1:00 nicht zu Hause bin, habe ich mal wieder Asyl bei Familie Hansen in Langen beantragt. Auf dem Weg von Kassel nach Frankfurt, gab es dann noch weitere Verzögerungen, aufgrund einer Großdemo im Gleisbereich.
Den Abend habe ich dann in Langen beim Max verbracht und nachdem ich dann auch noch heute morgen ein lecker Frühstück bekommen habe, machte ich mich endlich auf den Weg nach Hause.

Jetzt gibts eigentlich nicht mehr viel zu tun, den Rest vom Tag werde ich wohl mit Stundenplan fertig stellen und Bude aufräumen verbringen.

Bielefeld – Idar-Oberstein in 27 Stunden

So das wird jetzt ein bisschen länger.
Fangen wir mal vorne an.
Am Freitag bin ich mal wieder nach Bielefeld zu meiner Freundin gefahren. Bis Altenbeken war die Fahrt ruhig und alles verlief unauffällig. In der Altenbekener Bahnhofs-Gaststätte bin ich, wie fast immer, kurz eingekehrt. Kurz nach mir kamen eine Frau und ihre kleine Tochter in den Saal. Die Kleine wollte unbedingt eine Bockwurst mit Brötchen, was sie auch lauthals Kund tat und auch ein Weihnachtsgedicht konnte sie schon aus dem Kindergarten. Dafür bekam sie von der Wirtin eine Schneekugel geschenkt. Kaum aus der Gaststätte raus hatte das Mädchen die Kugel auch schon sehr gekonnt demontiert und sich damit auch Applaus meinerseits verdient.
Von Lage nach Bielefeld begleitete mich dann eine ganze Herde 15jähriger. Die hatten mit mir ihren Spaß und auch ich mit denen.
Am Bielefelder Hauptbahnhof nahm mich dann meine Freundin in Empfang.
Nächste Szene: S-Bahn-Ticket-Automaten. Dort trafen wir eine etwas ältere aber dafür sehr wortgewandte Frau. Nur leider konnte sie nicht lesen. Ist halt schon ein bisschen dämlich, einen Automaten zu verfluchen, weil der ständig die 20cent-Münzen wieder ausspuckt die man gerade eingeworfen hat, wenn da in großen Buchstaben steht “KEINE 20CENT-MÜNZEN EINWERFEN” . Das Fluchen konnte die verdammt gut, ich glaub ich hab noch nie so viele Schimpfwörter in so kurzer Zeit gehört. Wenn das alles Treffer bei Unreal Tournament gewesen wären, hätte man durch die Lautsprecheranlage der Bahnstation wohl ein M-M-Monster-Kill nach dem anderen gehört.
So, das wars auch schon mit der Hinfahrt.

Wenn ihr jetzt wissen wollt, was auf der Rückfahrt passiert ist, solltet ihr euch vielleicht erst einen Kaffee holen, etwas zu essen wäre auch nicht verkehrt, alle angefangenen Aufgaben abspeichern und euch für den Rest des Tages frei nehmen.

Sonntag, 17.12.2006, 12:30 Uhr, hier beginnt das wohl längste Kapitel in meiner Bahnfahr-Geschichte.
Meine Freundin und ich machten uns auf den Weg zur S-Bahn-Station Lohmannshof, nahe der Universität Bielefeld. Um 12:45 Uhr wollten wir dort die Bahn nehmen, damit ich pünktlich in meinen Zug um 13:09 Uhr einsteigen konnte. So wäre ich gegen 21:00 Uhr in Oberstein angekommen. Wäre ich, bin ich aber nicht. Schon der Zubringer zum Zug wollte nicht so wie ich wollte, drei S-Bahnen hintereinander sind ausgefallen, mit dem Resultat, das wir eine geschlagene Stunde in der Kälte standen. Informationen stellte der Verkehrsbetrieb leider nicht zur Verfügung, sonst hätten wir noch mal gediegen zu ihr nach Hause gekonnt.
Gegen 13:45 Uhr trafen wir dann endlich am Bahnhof ein. Hier haben wir dann etwas länger am Counter (so nennt die Bahn ihre Schalter) angestanden. Ich hab mir in der Zeit schon mal meine neue Zugverbindung nach Hause am Automaten ausgedruckt. Diese sagte mir, Ankunftszeit Idar-Oberstein 0:40 Uhr. Widerlich!!! Ich hab dann am Schalter gefragt, ob da nicht noch was anderes geht, war aber leider nicht. 200 Puls hatt ich 200!!! Meine Freundin hat mir dann erst mal noch was leckeres zu Essen ausgegeben.
14:50 Uhr kam dann auch mein Zug, nur mussten wir noch auf einen verspäteten IC warten, was die Abfahrt wieder um ein paar Minuten verzögerte. Der erste Zug dieser Fahrt brachte mich dann nach Altenbeken, dort hatte ich eine ganze Stunde Aufenthalt. Also bin ich wieder in die Bahnhofskneipe. Die haben übrigens eine Toilette, die macht der am Kasseler Hbf Konkurrenz, zwar nicht was die künstlerische Gestaltung betrifft, dafür ist aber in Altenbeken in der Gaststätte der Pott so hoch montiert, das sogar ich ohne Probleme meine Beine hin und her schaukeln lassen kann. Ich hab mir dann dort auch noch das neue “Spongebob-Magazin” gegönnt, mit Quallen-Fang-Spiel, wobei ich lange gebraucht hab bis ich mich gegen das “Bob der Baumeister”-Heftchen mit den “Bob der Baumeister”-Ohrenschützern entschieden hatte.
16:53 Uhr sollte es dann nach Warburg weitergehen. Die Regionalbahn hatte auch nur 5 Minuten Verspätung. Dort angekommen wartete schon der RegionalExpress nach Kassel. Auf der Fahrt nach Kassel saß eine Frau neben mir, deren Parfum mich sehr stark an den Geruch dieser PlayDo-Knete aus den gelben Plastik-Becherchen erinnerte.
10 Minuten nach Zeitplan kam ich dann um 18:20 Uhr in Kassel-Wilhelmshöhe an.
Nach einer Viertelstunde gings dann weiter nach Frankfurt. Die 2 Stunden Fahrt hab ich genutzt, um Chemie zu lernen. Um 20:40 Uhr war ich dann in Frankfurt.
Nach meinem Fahrplan hätte ich jetzt in Frankfurt 45 Minuten auf die S-Bahn nach Mainz warten sollen. In Mainz wäre ich dann, nach weiteren 70 Minuten Wartezeit um 23:05 Uhr in eine Regionalbahn nach Idar-Oberstein eingestiegen um dort um 0:40 Uhr anzukommen.
In Anbetracht dessen, dass ich um 6:40 Uhr wieder nach Mainz hätte fahren müssen, hab ich mich frühzeitig schon in Bielefeld entschieden, beim Max in Langen zu pennen.
Ich bin also von Frankfurt aus um 21:06 Uhr nach Langen gefahren. Das ist jetzt nicht so weit, da war ich um 21:15 Uhr. Wir haben dann noch 2 Bierchen getrunken, Playstation gezockt und Filmchen geguckt.
Montag 18.12.2006, 6:20 Uhr. Der Wecker klingelte so spät, da wir netter Weise mit dem Auto vom Max seinen Eltern, an die Uni fahren durften. An dieser Stelle noch einmal VIELEN DANK FAMILIE HANSEN!!! für die Unterkunft und das lecker Frühstück.
Nach 4 Stunden Physik für Biologen und Geologen, sowie einer Stunde Physik der Atmosphäre, hab ich mich dann auf zum Bahnhof gemacht, um endlich nach Hause zu fahren.
13:55 Uhr ging der Zug, der war auch schon da, der steht immer schon abfahrbereit, weil der in Mainz erst losfährt. Allerdings stimmte wohl irgend etwas mit der Koppeltechnik zwischen den zwei Wagen nicht. Nach geraumer Zeit, hat sich dann der Lokführer entschieden, die erste Einheit abzukoppeln, aus dem Bahnhof rauszufahren, über ein anderes Gleis auf die andere Seite des Mainzer Bahnhofs zu fahren, und die beiden Wagen andersherum aneinander zu koppeln. Damit war das Problem wohl behoben, denn mit einer Verspätung von 30 Minuten sind wir dann endlich losgefahren.
Endgültig zu Hause war ich dann um 16:10 Uhr.

Nur so zur Information: Mit dem Linienbus nach Riga sind es 36 Stunden. Da fragt man sich wo ich überall in Europa hätte hinfahren können.

So und wehe einer kommt noch mal wegen einer Verspätung von 10 Minuten bei mir heulen!!!

Mein Wochenende im Zug

So, da bin ich wieder. Zurück aus Bielefeld. Spannend war die Tour nicht gerade, aber lustig trotzdem.
Vorweg sei gesagt, solltet ihr irgendwann wiedermal hören, die Bahnpreise wären so hoch, weil es so viele Schwarzfahrer gibt, dann gebt demjenigen, der diesen Schwachsinn von sich gibt, kräftig einen mit.
Ich bin an diesem Wochenende mit 14 verschiedenen Zügen gefahren, ohne den städtischen öffentlichen Verkehr mitzurechnen, und wurde nicht einmal kontrolliert. Also da ist die Bahn dann wohl selber schuld. Wenn das mal keine Einladung ist.
So und nun zu meiner Fahrt, ich hab ja versprochen, ein paar Bilder nachzuliefern. Spektakulär sind die nicht, aber ich hab es geschafft, jeden Bahnhof zu photographieren. Nur vom Bielefelder Hauptbahnhof hab ich kein Photo. Das meiste sind wirklich kleine Bahnhöfe mitten im nirgendwo. Die Ausnahmen bilden neben dem Mainzer Bahnhof, der Frankfurter Hauptbahnhof, der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und Bielefeld. Gut ich könnte auch am Kasseler Hauptbahnhof umsteigen, aber das lohnt sich im Moment nicht, da dort eine riesige Baustelle das Gleis besetzt. Die Bahnhofstoilette am Kasseler Bahnhof wäre eine Attraktion für sich, aber das ist eine andere Geschichte.
Hier also nun mal die Bilder von meinen Umsteigebahnhöfen: Herford, Altenbeken,die Altenbekener Bahnhofskneipe, Warburg, Kassel-Wilhelmshöhe, Frankfurt (tief), Mainz.

Eins ist allerdings dann doch erwähnenswert. Irgendwo in der hessischen Einöde stieg ein ziemlich betrunkener Typ ein. Mir gegenüber saß ein russisch-orthodoxer Priester mit seinen Begleitern. Der trunkene Typ jedenfalls, fällt also in diesen Zug rein mit den Worten: “Kann mir jemand 4€ leihen, ich hab mich verkalkuliert und brauche noch ein Anschlussticket.” Äh, Junge – 2 Bier weniger und das mit dem Ticket hätte geklappt. Naja, auf jeden Fall fällt dem der Priester auf und er dachte wohl, da er nur den langen Bart und ein ihm unbekanntes Gewand sah es müsse sich um einen jüdischen Geistlichen halten. Jedenfalls baut er sich, so gut das wankend und in dem Zustand, in dem fahrenden Zug ging, vor den Leuten auf und meint “Leiht einem armen Deutschen doch 4€, ich hab die Juden nicht vergast, ich wars nicht, ich bin nicht schuld!” Öh! Krass! Wie strack muss man bitte sein! Die Frau neben mir und ich, wir haben uns nur angeguckt, der Priester aber fing einfach an zu lachen und schickte den Typen ohne ein Wort zu sagen weiter.
Das war allerdings schon alles, dem Castor-Transport sind wir nicht in die Quere gekommen, und es haben sich auch keine Demonstranten hinter den Zug geschmissen.
Irgendwie vermisse ich ein bisschen was, denn seit dem Semesterbeginn ist noch nichts passiert.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Total verafft…

…hab ich das da ja doch noch zwei kleine Sachen waren, wie ich nach Bielefeld bin.
Auf dem Heimweg durfte ich an einer Umfrage der Deutschen Bahn teilnehmen, es ging um den Nahverkehr. Ich fand die Umfrage ja eher unnötig, sie war halt so, das die Bahn auf jeden Fall gut weg kommt.
Drei Fragen wurden mir gestellt:
Die erste ging um Pünktlichkeit im Nahverkehr.
Gut da kann man jetzt viel sagen, aber ich hab da im letzten halben Jahr nicht soviel zu meckern gehabt.
Die zweite ging um Freundlichkeit und Service im Nahverkehr.
Also der Fahrkartenautomat ist meiner Meinung nach standardfreundlich programmiert, das Zugpersonal verkauft einem auch immer noch Tickets obwohl das offiziell nicht mehr geht. Schlafen lassen könnten mich unsere Schaffner eigentlich schon, kennen tut man sich inzwischen ja, aber geweckt zur Fahrkartenkontrolle wird man trotzdem noch.
Als letztes wollten sie noch wissen, was ich vom Rauchverbot in den RegioZügen halte.
Jeder der mal in so einem Raucherabteil gesessen hat, weiß wie ekelhaft das ist und wie fürchterlich man danach stinkt. Find ich also auch gut, dass die abgeschafft wurden.

Auf der Hinfahrt hab ich in Altenbeken, das liegt schon ziemlich weit im Norden, in der Bahnhofskneipe mit einem Wehrdienstleistenden aus Bayern Bier getrunken und über den komischen nordischen Dialekt diskutiert. Ich hoffe uns hat keiner zugehört, denn der hätte uns nicht verstanden, genauso wie wir uns kaum verstanden hätten. Ich glaube eine Aufzeichnung von dem Gespräch wäre echt lustig gewesen.