Pipettieren mit dem Mund ist grundsätzlich verboten

chehead.jpg

Nach längerer Abstinenz gibts auch hier mal wieder was zu lesen.
Ab morgen werde ich am allgemeinen anorganisch-chemischen Praktikum für Physiker, Geologen und Mineralogen teilnehmen. Was ein Spaß! Die nächsten drei Wochen werde ich also in weißem Kittel, Schutzbrille und Gummihandschuhen im Labor mit allerlei Chemikalien rumjonglieren.
Aber zunächst mal gilt es morgen die Sicherheitsklausur zu bestehen. Das sollte auch klappen, mit “kippst du Wasser auf die Säure dann geschieht das Ungeheure” kenne ich mich seit der Kartierung mit dem Max bestens aus. Damals ist uns die 1-Liter-Flasche Salzsäure durchgegangen, ha, von wegen “Eastpak – build to resist”.

Über Laborunfälle, schief gelaufene Experimente und andere Kuriositäten werde ich euch immer mal wieder in den nächsten Tagen informieren und vielleicht passiert ja auch mal wieder was auf der Bahnstrecke.

Achso und erstmal braucht ihr keine Angst zu haben, weder glaube ich dass wir an die richtig fiesen Chemikalien dran kommen, noch hab ich Geld für einen französischen Kleintransporter und eine Ferienwohnung im Sauerland.

1 Kommentar bisher »

  1. Max sagt

    am 23. September 2007 @ 20:07

    Hehehe – Eastpak in Säureflecktarn – ich bin mir sicher – das wird noch ein hammer Trend, spätestens wenn es heißt “Die Rucksack muss läbändik sein!”.

    Ich freu mich ja voll aufs Praktikum. 3 Woche knechten für Sir Toby. Die Freude wird nur durch die Aussage: “Vor Versuchen, im Labor Sprengstoffe herzustellen, kann nur ausdrücklich gewarnt werden! Dies ist auf Grund sprengstoffrechtlicher Vorschriften verboten.” gebremst. Nach selbstversuchen mit dem Ungeheuren könnten wirs doch mal etwas knallen lassen, oder? Naja vielleicht lässt sich das ja bei der nächsten Kartierung einrichten. Sprengung von Grand Canyon 2.0. Oder so :-) .

Komentar RSS · TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar

Name: (erforderlich)

eMail: (erforderlich)

Website:

Kommentar: