Manu Chao

Gestern Abend besuchte ich mit Max und Matze, mein zweites großes Konzert für dieses Jahr. Bereits im Juni, war ich ja Iron Maiden in Ludwigshafen gucken. Der gestrige Abend, in der Frankfurter Jahrhunderthalle, steht diesem Erlebnis aber in Nichts nach. Naja die Vorgruppe war eher eine amateurhafte HipHop-Crew, was ja nun nicht so mein Fall ist, aber selbst die konnten mit ihren mehr oder weniger revolutionsgeschwängerten und mehrsprachigen Texten letztlich überzeugen. Nach einer kurzen Pause gings dann aber richtig los. Unter tosendem Applaus und Jubelschreien, enterten zuerst die Musiker und als letztes Manu Chao unter bereits krachenden Rhythmen die Bühne. Was man diesem kleinen, unauffälligen Gitarriero nicht direkt ansieht, ist die geballte Energie, die er mitbringt. Viel besser ist allerdings die Tatsache, dass diese Energie schon nach wenigen Takten wie eine große Welle über das Publikum herfällt. Selbst bekennenden Tanzmuffeln und Bewegungslegasthenikern wie mir, ließen der vom Bass zitternde Boden und vor allem das Radio Bemba Sound System keine Chance. Schon während des zweiten Liedes fand ich mich neben Matze springend, tanzend und singend in der Menge wieder. Auch wenn der Matze richtig erkannte, dass mitsingen dieser spanischen und französischen Texte ist wie früher bei englischen Liedern, es war ein Riesenspaß. Das von bis gemischte Publikum, hatte jedenfalls allen Grund und Laune richtig zu feiern.
Sehr positiv aufgenommen hab ich auch die Tatsache, dass die Jahrhunderthalle, schon rauchfrei ist, aber dennoch den Rauchern in direkter Nähe eine Lounge auf dem Balkon bietet.
Alles in allem also ein sehr gelungener Abend, an den ich mich noch lange erinnern werde.

Hinterlasse einen Kommentar

Name: (erforderlich)

eMail: (erforderlich)

Website:

Kommentar: