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	<title>Gleisgeflüster... &#187; Leidensgenossen</title>
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		<title>Thomas geht auf Reisen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 17:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Genge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leidensgenossen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Dirty T.]]></category>
		<category><![CDATA[ICE]]></category>
		<category><![CDATA[Immenhausen]]></category>
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		<description><![CDATA[Da hat doch tatsächlich mal einer den &#8220;Gastbeitrag mailen&#8221; Button gefunden und gedrückt! Danke Thomas! Und da ich beim lesen der Mail schon Spaß hatte, will ich die Geschichte natürlich niemandem vorenthalten. Also lest selbst.
Am Wochenende war Bundesstufentagung. Da der BdP die Fahrtkosten für Autofahrer, so vermute ich zumindest, seit seiner Gründung nicht mehr angepasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat doch tatsächlich mal einer den &#8220;Gastbeitrag mailen&#8221; Button gefunden und gedrückt! Danke <a href="http://www.nur-die-tat.de/" target="_blank">Thomas</a>! Und da ich beim lesen der Mail schon Spaß hatte, will ich die Geschichte natürlich niemandem vorenthalten. Also lest selbst.</p>
<p><em>Am Wochenende war Bundesstufentagung. Da der BdP die Fahrtkosten für Autofahrer, so vermute ich zumindest, seit seiner Gründung nicht mehr angepasst hat und ich selbst mit der Energiespar-Pearl bei weitem über die 11 Cent pro Kilometer komme, war die Entscheidung mit der Bahn nach Immelbach zu düsen schnell getroffen.<br />
Da ich als einziger Vertreter des Landesverbandes teilnehmen würde, musste ich diesmal nicht auf arbeitende Mitreisende warten und konnte auf eine der wenigen Verbindungen zurückgreifen, in denen man nur einmal in Frankfurt den ICE wechseln muss. Prima! Um 15:00 Uhr in Saarbrücken in den ICE springen, zurücklehnen und ab gehts. Soweit zu meinen Phantasien.<br />
In der Realität musste ich es ja erstmal bis Saarbrücken schaffen. Der Regionalexpress, der dieses Problem beheben sollte, hatte auch nur sechs Minuten Verspätung. Tja, liebe Leser vom Genge, ratet mal wieviel Zeit ich zum Umsteigen gehabt hätte? Richtig: Sechs Minuten.</p>
<p>Als sich die automatischen Türen des RE öffneten stand ich also schon in Sprintposition, was mit einem Riesigen Rucksack auf dem Rücken und einem Aktenkoffer in der Hand besonders dynamisch wirkt. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass ich nur die Seite des Bahnsteigs wechseln musst. Ich rannte los. Meine Mitreisenden nahm ich nur noch als verschwommene Gebilde war, die an mir vorbei rauschten. Mit jedem Schritt wurde der Rucksack schwerer. Ignorieren und weiter! Schließlich tauchte sie am Horizont auf. Ja, ja! Da stand sie noch, die weiße Schlange, von der ich mich so gern hätte fressen lassen. Der Anblick ließ mich das taube Gefühl in den Beinen vergessen und noch einmal alles geben. Ich streckte den Arm aus, und tatsächlich! Eine Flut von Adrenalin schoss durch meinen Körper als meine Fingerkuppen das kalte Blech des ICEs berührten. In diesem Moment fuhr der ICE los.</p>
<p>-Man denke sich an dieser Stelle ein beliebiges Zitat aus den Gesammelten Werken von Jean-Luc Picard-</p>
<p>Als sich die körperliche Erschöpfungserscheinungen, jedoch lange nicht der ganze Ärger gelegt hatte erspähte ich neben mir eine Weitere keuchende Gestalt mit blau gelbem Halstuch um. Zusammen machten mein LB Kollege Malte uns also auf zum Schalter um zu erfragen wann der nächste Zug nach Immelbach fahren würde. Dies sollte auch schon in der Rekordzeit von nur zweieinhalb stunden der Fall sein.<br />
Normalerweise bleib ich ja in vielen Situationen höflich. Die Bitte, mir das Geld für meine Sitzplatzreservierung zurück zu erstatten musste dann aber selbst ich im Imperativ formulieren. Dazu wurden wir an einen weiteren Schalter geschickt. Nachdem wir dem dort Dienst habenden Bahnbediensteten unsere Geschichte erzählten konnte dieser kaum fassen, dass er ICE nicht auf den RE gewartet hatte. Zitat: &#8220;Das war der internationale ICE aus Frankreich. Wackes am Steuer!&#8221; Ohne murren bekamen wir jeder unsere vier Euro zurück und aus Kulanz noch eine Reservierung für den neuen Zug geschenkt. Die investierten wir dann auch gleich in nen Cafe in der Saarbrücker Altstadt. Zeit hatten wir ja genug.<br />
In Immenhausen kamen wir dann ohne weitere Zwischenfälle an. Um 22:18 Uhr bei geplanter Ankunft um 19:48 Uhr. Nächstes mal trampe ich, das ist zuverlässiger.</p>
<p>Alle Rechtschreibfehler im Text verstecken sich dort vor Chuck Norris.<br />
Grüße und hgj<br />
thomas</em></p>
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		<title>Wenn Mutter mal den Zug nimmt</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 19:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Genge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leidensgenossen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Anfang in der neuesten Kategorie macht meine Mutter.
Sie hat sich auch alle Mühe gemacht, den Text so ausführlich zu schreiben wie möglich.
Naja ich wünsch euch viel Spaß beim lesen.
Am 27.11.06 sollte ich gemeinsam mit meinem Kollegen Peter Zwetsch zu  einer Fortbildung um 10.00h in Horn/Bad Meinberg sein. Umweltbewusst wollten wir dies mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Anfang in der neuesten Kategorie macht meine Mutter.<br />
Sie hat sich auch alle Mühe gemacht, den Text so ausführlich zu schreiben wie möglich.<br />
Naja ich wünsch euch viel Spaß beim lesen.</p>
<p>Am 27.11.06 sollte ich gemeinsam mit meinem Kollegen Peter Zwetsch zu  einer Fortbildung um 10.00h in Horn/Bad Meinberg sein. Umweltbewusst wollten wir dies mit der Deutschen Bahn bewältigen. Ich war auf die Fahrt sehr neugierig, handelt es sich doch fast identisch um den Weg, den Jörg sonst zu seiner Freundin nach Bielefeld zurücklegt. Also: Idar-Oberstein bis Frankfurt, dort umsteigen nach Kassel, von hier nach Warburg und weiter nach Altenbeken. Dann noch der Zug nach Horn/ Bad Meinberg. Zuerst stellte sich mal heraus, dass dies im Laufe des Vormittags nicht zu bewältigen ist. Also beschlossen wir bereits am Vortage, also Sonntag, den 25.11.06 anzureisen. Auch die Tatsache, dass wir nur ab Detmold einen Bus zu unserem Hotel in Horn/Bad Meinberg bekommen konnten, schreckte uns nicht ab. Und so starteten wir frohen Mutes um 13.58h am Sonntag pünktlich mit dem Regionalexpress in Idar-Oberstein.<br />
Laut Plan sollten wir um 20.15h im Hotel ankommen.<br />
Bis Frankfurt ging auch noch alles gut. Dort mussten wir aber bereits feststellen, dass alle, wirklich alle ICE und IC Verspätung hatten. Unser ICE nach Kassel-Wilhelmshöhe 10 Minuten. Bis Kassel waren es dann 20 Minuten mit dem Ergebnis, das unser Regionalexpress nach Warburg nicht warten konnte. Eine freundliche Zugbegleiterin druckte uns als Alternative die Weiterfahrt nach 1.10h Aufenthalt in Kassel mit einem IC nach Altenbeken aus.<br />
Neue planmäßige Ankunftszeit im Hotel 20.55h und zwar mit einem Taxi, da der letzte Bus so nicht mehr zu erreichen ist.<br />
Zeit genug um einen Kaffee zu trinken und bei einem fliegenden Händler verschiedene seltene Music-CDs zu erwerben, und um festzustellen, dass der benannte IC wegen einer Baustelle vor Warburg „planmäßig“ bis Altenbeken 40 Minuten Verspätung einfahren würde. Unsere geplante Ankunftszeit verschob sich jetzt schon auf  21.35.<br />
Der IC startete pünktlich um 19.01h in Kassel, kurz vor Warburg kam dann die angekündigte Baustelle, die Bahnstrecke war nur eingleisig befahrbar. Nach den geplanten 40 Minuten ging es dann auch weiter, aber nur ca. 100 Meter. Dann absoluter Stillstand, geschlagene 50 Minuten lang. Erstaunlicherweise blieben die Fahrgäste relativ ruhig, obwohl einige feststellen mussten, dass sie an diesem Tage nicht mehr ihr Ziel erreichen würden. Der Platz zwischen den einzelnen Abteilen wurde zum Raucherraum umfunktioniert, die Bundis versorgten sich mit reichlich Bier aus dem Buffetwagen. Irgendwann gab es dann die Durchsage, dass im Speisewagen kostenlos Getränke ausgeschenkt werden. Nun konnte die Bundis nichts mehr halten. Nach einer halben Stunde kamen sie allerdings enttäuscht zurück, da es kostenlos nur Alkoholfreies gab. Diese Enttäuschung wurde aber dadurch abgemildert, dass sich der Zug dann doch noch in Bewegung setzte und mit 1.35h Verspätung in Altenbeken ankam. Am Bahnhof wurden dann reihenweise Taxischeine ausgestellt. Dies nützte uns aber nicht viel, da wir ja noch weiter nach Horn/Bad Meinberg mussten.<br />
An diesem trostlosen Bahnhof kamen wir dann auch um 22.30h endlich an. Glücklicherweise hatte eine junge Frau bereits ein Taxi geordert, das dann auch uns ins Hotel brachte. Sonst wären wir wohl dort gestrandet, denn an diesem Bahnhof gibt es absolut nichts, noch nicht mal die Telefonnummer eines Taxiunternehmens.<br />
Um 22.45h waren wir dann endlich an unserem Ziel, im Hotel zum Stern, nach fast neun Stunden.</p>
<p>Die Rückfahrt am 29.11.06 verlief dann aber wesentlich besser. Um 13.00h konnten wir unser Hotel verlassen und erreichten mit dem Taxi um 13.13h bereits die Regionalbahn nach Altenbeken. Altenbeken ist der kleinste ICE Bahnhof Deutschlands und hier befindet sich ja auch  Jörgs bevorzugte Bahnhofskneipe. Da wir dort 35 Minuten Aufenthalt hatten, nutzten wir natürlich die Zeit, diese aufzusuchen um einen Cappuccino zu trinken. Die Kneipe ist wirklich so sehenswert, dass wir nicht umhin konnten ein paar Fotos zu machen. Schöne alte Eisenbahnfotos hängen an den Wänden, auch vom großen Viadukt und den Tunnels rund um Altenbeken. Die freundliche Wirtsfamilie lebt anscheinend fast in dieser Kneipe, daneben werden hier auch die Fahrkarten verkauft.<br />
So war es auch nicht tragisch, dass unser IC Richtung Kassel 15 Minuten Verspätung hatte. Zum Glück erreichten wir trotzdem noch unseren ICE in Kassel. Auf der Fahrt nach Frankfurt gab es dann noch ein wenig Action mit Unterhaltungswert im Zug. Neben uns saß ein Berliner Ehepaar mit kleinem Hund. Auf seiner Hundedecke belegte er einen schönen Fensterplatz. Als der Zugbegleiter die Hundefahrkarte sehen wollte, begann der 1. Akt des Theaters. Die Frau schimpfte gewaltig drauflos, über diese Unverschämtheit. Sie brauche keine Fahrkarte, das hätte man ihr am Schalter gesagt. Der Hund hätte ja einen Hundekorb. Dieser stand auch unter dem Tisch. Der Zugbegleiter wies dann noch daraufhin, dass der Hund dann auch in den Hundekorb muss, und ging seiner Wege. Die Frau konnte sich gar nicht beruhigen über diesen unverschämten Schaffner und als dieser nach einer halben Stunde zurückkam, saß der Hund immer noch auf seinem Fensterplatz. Nun bestand der Zugbegleiter auf einer Hundefahrkarte. Die Frau weigerte sich zu zahlen, woraufhin er die Personalien notieren wollte. Doch sie verweigerte die Aussage. Der Zugbegleiter verschwand wieder kurz, aber nur um mit einem Polizisten wieder zu kommen. Am Ende bekam der Hund seine Fahrkarte, und die Frau die Visitenkarte des Zugbegleiters um sich über diesen auch beschweren zu können. Der Rest unserer Reise verlief weitgehend ereignislos und mit lediglich 5 Minuten Verspätung kamen wir um 19.05h wieder in Idar-Oberstein an.</p>
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		<title>Leidensgenossen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 19:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Genge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leidensgenossen]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[kurioses]]></category>

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		<description><![CDATA[Leidensgenossen ist der Name meiner neuesten Kategorie.
Hier werde ich in unregelmäßigen Abständen Berichte von anderen Leuten und ihren Erlebnissen mit Bahn und Co. veröffentlichen.
Wenn du also meinst, du hättest etwas echt kurioses auf einer Bahnreise erlebt, dann schreib es auf und schick es mir per mail. (Die Adresse findet ihr auch im Impressum.)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Leidensgenossen ist der Name meiner neuesten Kategorie.<br />
Hier werde ich in unregelmäßigen Abständen Berichte von anderen Leuten und ihren Erlebnissen mit Bahn und Co. veröffentlichen.<br />
Wenn du also meinst, du hättest etwas echt kurioses auf einer Bahnreise erlebt, dann schreib es auf und schick es mir <a href="mailto:info@gleisgefluester.de?subject=Gastbeitrag">per mail</a>. (Die Adresse findet ihr auch im Impressum.)</p>
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