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Prüfungsstress

Heute war Kolloquium angesagt.
Versagt habe ich letztes Semester in Angewandte Geologie. Also versagt kann man nicht direkt sagen, denn mir haben nur 3 Punkte zum bestehen gefehlt, weshalb ich zur Nachprüfung zugelassen wurde. Heute 14:30 Uhr saß ich dann auf der Schlachtbank. Zusammen mit dem Max (wir wurden zusammen geprüft), hab ich dann die mündliche Prüfung gerockt. Man haben wir uns verrückt gemacht, aber tatsächlich, wir haben bestanden!
Damit wäre dann wieder eine Hürde auf dem Weg zum Vordiplom geschafft.

Los gehts!

Am Montag ist es wieder soweit. Der Uni-Alltag geht wieder los, der Stress der Semesterferien geht zu Ende.
Viel neues gibt es in meinem Stundenplan nicht. Meteorologie ist neu, sonst werde ich mich mal dransetzen meine vergeigten Vorlesungen zu schaffen. Chemie, Physik und Paläontologie werden also meinen Alltag beherrschen. Ausserdem muss ich noch eine mündliche Prüfung in der Angewandten Geologie machen, damit ich den Schein aus dem letzten Semester bekomme.
Am Mittwoch war ich schon einmal in Mainz. Ausser den üblichen Vorkommen war es im Zug aber ruhig. Das wird sich jedoch mit Sicherheit noch ändern.
Dieses Semester möchte ich euch mal ein paar Schilder, die man so am Bahnhof findet, vorstellen. Mal sehen was dabei rumkommt. Einen Anfang hierfür hat aber auch der Schneyra schon gemacht.
So das wars fürs erste.
Achso, sollte irgendwo in meinen Texten ein W fehlen, tut mir Leid, aber meine W-Taste klemmt immer noch und da die Jungs vom Gravis-Store in Bielefeld gemeint haben, sie müssten die ganze Tastatur austauschen und dafür 130€ verlangen, habe ich mir gedacht, da verzichte ich doch lieber noch etwas auf mein W.

Del Fin

so stands am Ende der Zeichentrick-Serie “El Tonno” immer (lief bei Elton TV) und das gilt auch für mich. Fertig für dieses Semester. Jippii!!! Alle Klausuren sind geschrieben, fast alle Exkursionsberichte sind fertig und mein Referat hab ich auch gehalten. Die letzte Klausur ist eben zu Ende gegangen, jetzt hab ich endlich wieder Zeit für euch.
Passiert ist in den letzten Tagen aber nicht so viel. Die Baustelle zwischen Kirn und Idar-Oberstein besteht immer noch. Deshalb habe ich auch jeden Tag auf dem Heimweg eine Verspätung von gut einer halben Stunde. Der Zug wartet weiterhin kurz vor dem Kirner Bahnhof, Grund sind die anderen Züge aus der Gegenrichtung. Da Gleis 1 nicht befahren werden kann, herrscht zwischen Kirn und Idar-Oberstein Einschienenverkehr und die Regionalbahn verkehrt gar nicht. Diese fährt erst ab Kirn (in Richtung Mainz) und steht deshalb abfahrbereit auf Gleis 3. Auf Gleis 2 hat der RegioExpress von Saarbrücken Vorrang. Bleibt also nix anderes, als irgendwo in der Walachei zu warten. Naja, aber bis ich im Oktober wieder nach Mainz muss, sollte die Bahn ja fertig gebaut haben. Man darf also gespannt sein, was uns dann erwartet.
Aber jetzt sind erstmal Semesterferien und die werde ich auch voll ausnutzen um meinen Akku wieder aufzuladen.
Nur von was ich euch in der Zeit erzählen soll, das weiß ich noch nicht. Vorschläge könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen.
Einen Vorschlag hab ich für euch schonmal. An diesem Sonntag hält aufgrund einer Jubiläumsfeier der Eisenbahnromantik (wer kennt die Serie im SWR nicht) zwischen 13:00 und 15:00 Uhr eine Dampflok zum Wassertanken am Idar-Obersteiner Bahnhof. Sicher ein oder zwei Bilder wert. Ich weiss leider noch nicht ob ichs dahin schaffe.
Wir werden sehn, ich erwarte dann eure Vorschläge.

Gudde Laune mit warmer Butter

Vom 4.6. bis 9.6. war ich auf Exkursion in Franken. Sechs Tage lang war GUDE LAUNE, Warme Butter und Maischen angesagt. Neben vielen Interessanten Gesteinsformationen hatten wir auch noch eine Menge Spaß.
Angefangen hat alles auf einem Pfingstfest mitten in Bayern. Seit diesem Fest galt: “The message is Gude Laune, Alder!!!”
Leider hat diese Tour wohl dem Ruf der Uni geschadet. :-)
Kein Baggersee war vor uns sicher. Hier haben sich unsere Zweitsemestler glänzend in Szene gesetzt, in dem sie den neuen Volkssport Maischen erfunden haben. Ziel ist es einen möglichst großen Stein von einer möglichst hohen Position in einem der zahlreichen Seen möglichst eindrucksvoll zu versenken. Ein Riesenspaß war das.
Aber aufpassen das ist echt gefährlich. :-)
Rainer Calmund war auch da, der wollte die ganze Zeit Spargel frittieren und dazu ein Glas warme Butter trinken.
Die Exkursion war schon echt männlich, quasi kantig maskulin. Zu sehen gab es eine 9km tiefe Kontinentalbohrung, fast hätten wir auch eine Sprengung erlebt und wir konnten Bagger in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Aber natürlich war die Exkursion auch vom geologischen her sehr gut, da es mal echt viel Verschiedenes und Interessantes zu sehen gab.

Bilder und weitere Geschichten, wie die vom Busfahrer Sven (Nein nicht Raul) folgen bei nächster Gelegenheit.

Steine klopfen und Fussballfieber